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AK Wissenschaft & Glaube

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In Vorträgen, Lektüren und Diskussionen wollen wir kritisch darüber nachdenken, in welchem spannungsvollen Verhältnis Wissenschaft und Glaube stehen. Der interdisziplinäre Austausch über das Themenfeld mit Studierenden aller Fachbereiche weitet unseren Blick und öffnet neue Perspektiven.

Du möchtest diskutieren, hast Themenvorschläge oder Ideen für den AK? Dann melde dich gerne bei Paul und Leonhard!

 

Es gibt derzeit keine anstehenden Veranstaltungen.

 

Themen unserer letzten Treffen waren:

 

Beim nächsten Treffen des AK Wissenschaft und Glaube werden wir uns dem Denker zuwenden, der den philosophischen Ton für die Neuzeit gesetzt hat. Mit einigen anschaulichen Beispielen (von uns und von Kant selbst) wollen wir eine Ahnung davon bekommen, welche Rolle Gott in dieser Philosophie spielt und warum Freiheit bei diesen Überlegungen so zentral ist.

 

 

 

 

 


Das Gerücht, Gott sei tot, scheint übertrieben gewesen zu sein. An dessen Verbreitung haben die Naturwissenschaften einen wesentlichen Anteil gehabt. Tatsächlich weist die moderne Physik des Urknalls in eine ganz andere Richtung: Mit der Physik des Urknalls kommt Gott wieder ins Spiel. Das jedenfalls meint Dr. Matthias Schleiff, Philosoph und evangelischer Theologe aus Münster. Mit dem physikalischen Phänomen der »Feinabstimmung« von Naturkonstanten kann man nach seiner Auffassung sogar den alten Gottesbeweisen wieder neue Plausibilität verleihen. An diesem Abend gibt er eine Einführung in das, was Glaube und Wissenschaft voneinander lernen können, und lädt ein zu Fragen »über Gott und die Welt«.

 


Viele Werbungen versprechen, es sei möglich, durch Konsum glücklich zu werden und ein erfülltes Leben zu führen. Durch dieses Versprechen berühren sie ein Gebiet, das traditionell von religiösen Deutungssystemen beansprucht wird, nämlich Orientierung und Beitrag zu einem gelungenen Leben zu sein. Im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs kommt sogar der Begriff „Religion des Konsumismus“ vor.

Beim nächsten Treffen des AK „Wissenschaft und Glaube” werden wir mit einem Kurzfilm in dieses Spannungsfeld – zwischen Werbung/Konsum und Religion/Glaube – einsteigen und dann gemeinsam ins Denken und Diskutieren kommen.

 


„In der Idee leben heißt das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre” (Goethe).

Auch Ideen und Ideale, die wir für unser Handeln als verbindlich anerkennen, können uns in dieser Weise herausfordern: Sie stellen dann nicht nur uns, sondern auch die Welt in der wir leben und unsere Fähigkeiten – in dieser Welt etwas zu bewegen – in Frage. Das kann sehr schnell überfordern.

Mit dieser Überforderung umzugehen wird allerdings noch schwieriger, wenn es nicht nur eine Person, sondern eine ganze Institution ist, die für sich behauptet in der Idee zu leben – die Kirche.

In „Der Großinquisitor” setzt sich Fjodor Dostojewskij auf beeindruckende Weise mit diesen Problemen auseinander und wirkt damit bis heute in Debatten um Ideale, Freiheit, Ideen und Kirche.


Gottesdienste finden statt — Theater, Konzerthäuser, Museen oder Kunstausstellungen müssen unter Androhung hoher Bußgelder geschlossen bleiben. In den Medien wird dies kontrovers und bisweilen oberflächlich diskutiert.
Im ersten Treffen des AK Wissenschaft und Glaube in diesem Semester (Dienstag, den 10. November, um 17.30-19.00 Uhr auf Zoom) wollen wir einen intensiveren Blick hinter die Kulissen der aktuellen Debatte werfen und gemeinsam versuchen, die aktuellen Entscheidungen einzuordnen und zu werten.
Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion!